Saturday, January 26, 2008

Miami / Florida

Ein Freitag nachmittag Ende Januar in Boston:
neben vor Eiskristallen blinden Fenstern überlege ich mir, in welchem Eck vom Zimmer ich wohl meine Sommerklamotten versteckt habe, wenig später wandere ich eingemummelt in Wintermantel mit Schal, Mütze und Handschuhen über den mal wieder zugefrorenen Charles, auf dem Rücken einen Rucksack mit Bikini, Strandtuch, Flip-Flops, Sonnencreme und Frisbee.

Ein Freitag abend wenige Stunden später in Miami:
in kurzen Hosen sitzen wir nachts mit Cocktails in der Hand am Ocean Drive in Miami South Beach.

Und was haben wir gemacht?
Sonne, Strand, Meer und Palmen genossen.....
Bigelife in Miami Beach












zusammen mit meinen beiden Mitbewohnern Ben und Patrick.
Für Patrick war es das letzte Wochenende in den USA vor seiner Rückkehr nach Deutschland.
























Fotoshooting am Strand

















































Ein Abend "vernünftiges" amerikanisches Abendessen, am nächsten Tag ein kulinarischer Ausflug in die Karibik.
















Und nicht zu vergessen: drei Tage später sollte die Primary für die Präsidentschaftswahlen in Florida stattfinden. Und genau in unserem haitianischen Restaurant formierte sich die Obama-Anhängerschaft, feierte den Sieg Barack Obamas bei der Vorwahl in South Carolina an jenem Tag und legte sich einen Schlachtplan für die folgenden Tage bis zu den Wahlen zurecht.
















Außerdem gabs noch Autos zu bewundern.....

















































und einige große und kleine Schiffe.
















Die Nächte waren natürlich nicht zum Schlafen gedacht,














denn schon allzu schnell hieß es wieder Abschied nehmen vom traumhaften Strand und der Sonne Floridas.

Tuesday, January 22, 2008

Bigelife

= Leben in 18 Bigelow Street

Die Bigelists sind schon ein ganz besonderes Volk, momentan bestehend aus 3 Deutschen (in einer Woche wird ein Deutscher durch eine Amerikanerin asiatischen Ursprungs ersetzt), 1 Schweizerin, 2 Griechinnen, 1 Serbin (wird in einem Monat durch eine "echte" Amerikanerin ersetzt), 1 Amerikaner polnischen Ursprungs und 1 "echter" Amerikaner.

Und für alle, die sich noch nicht so ganz vorstellen können, wie es denn mit 9 Grad Students in einem Haus so zugehen kann, der Bericht meiner Mitbewohnerin Sara über die

Deutsch-Polnische Kooperation zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit in der Bigelow Street

http://sara-in-boston.blogspot.com/2008/01/deutsch-polnische-kooperation-zur.html

Das Zusammenleben in diesem multinationalen Haus geht sogar noch weiter ;-)

http://sara-in-boston.blogspot.com/2008/01/deutsch-schweizerische-kooperation-zur.html
Und endlich seid ihr alle eure Sorgen los: ich werde NICHT verhungern und auch NICHT an Fehlernährung sterben!

Nachdem ich in Sara endlich jemanden gefunden hatte, mit dem ich zum Ikea fahren konnte und der noch dazu einen Fahrer samt Auto kannte, stand dem uneingeschränkten europäischen Shopping Vergnügen nichts mehr im Weg.








Nur dass das Auto einer Schweizerin gehört und damit nicht unbedingt ein Auto amerikanischer Größe sein würde, hatten wir irgendwie vergessen.
Also durfte ich mir den Rücksitz mit dem original-gewellten Ikea-Spiegel (wer kennt ihn nicht????), einem 1,5 x 1m großen Bild und einem Bücherregal teilen.

Sunday, January 20, 2008

Providence / Rhode Island















In Providence, Hauptstadt von Rhode Island (dem State House sieht man nun mal gar nicht an, dass es sich dabei um den kleinsten Bundesstaat der USA handelt), liegt die Partneruniversität der medizinischen Fakultät Tübingen.

Dank Kathrin, die gerade hier studiert, bekam ich eine Stadtführung im Schnelldurchlauf. Und am Abend saßen plötzlich vier Tübinger Medizinstudenten aus demselben Semester fachsimpelnd bei Burger und Wein in Providence.















Die Brown University, eine weitere der Ivy League Universitäten.














Durch das geschlossene mittlere Tor dürfen die Studenten nur zwei Mal laufen, einmal rein am Beginn des Studiums und einmal raus nach der Graduation. Wer vorher nochmals durchläuft, wird niemals einen Abschluss an dieser Uni bekommen. Sagt man. Deshalb läuft die University Band, die dabei jedes Mal spielen muss, immer rückwärts durch das Tor.




















Der Campus selber unterscheidet sich relativ wenig von dem Harvards. Außer dass in der Mitte nicht John Harvard auf seinem Sockel sitzt, sondern der Brown Bear, das Wappentier von Brown.

Für den American Way of Life / University: Die Brown University School of Medicine wurde 2000 in Alpert Medical School umbenannt, nachdem eben jener der Medical School mehr als nur ein paar Millionen Dollar vermachte.

Ziemlich kalt ist es inzwischen hier, der eisige Wind ließ geradezu das Blut in den Ohren und Händen gefrieren, einen Tag später zurück in Boston waren es tatsächlich nur noch gefühlte -2° (Fahrenheit wohlgemerkt = -18,8° Celsius). Und der Charles hat mal wieder seine Konsistenz gewechselt, von flüssig nach fest.

Auf der Suche nach etwas Wärme sind die amerikanischen Malls immer wieder ein Quell des Lachens, wie hier in einem "ganz normalen" Klamottenladen.














Und was noch so alles passierte:
die für mich erste House Party in meiner WG. Ziemlich witzig, ziemlich lang. Und nachdem es an dem Abend erst geregnet hatte, haben wir jetzt im Wohnzimmer ein ganzes Sortiment an Regenschirmen zur Auswahl.











Meine Mitbewohner Olga und Pete, zu dessen Abschied die Party stattfand. Und Maciek.














Ach ja, und die Arbeit am MGH gibt es ja auch noch:

Mein erstes Projekt in der Klinik ist abgeschlossen, damit steht auch das Thema meines ersten Papers, an dem ich mitgearbeitet habe, fest: Ultrasmall Superparamagnetic Iron Oxide in Magnetic Resonance Imaging.

Abgesehen davon habe ich doch tatsächlich die letzten fehlenden Daten für meine Doktorarbeit aus Deutschland bekommen. Sobald der Statistiker diese Woche aus dem Urlaub zurückkommt, werde ich endlich alle meine Daten mit ihm besprechen, die Auswertung machen und meine Doktorarbeit fertig schreiben koennen. Bis Mitte März muss die soweit fertig sein, dass ich sie hier beim Lab Meeting am Center for Molecular Imaging Research präsentieren kann.

Wednesday, January 16, 2008

Winter

Zurück in der heilen Harvard-Welt.






Snow Emergency









Die Undergrad Dorms im Old Harvard Yard























Sanders Theater (der große Harvard-Konzertsaal unter dem Turm)
und die
Annenberg Dining Hall (das "Kirchenschiff" links vom Turm)

Jeden Sonntag abend werde ich dort von meinen Freunden vom Harvard Wind Ensemble (kostenlos) zum Essen eingeschleust. Offiziell dürfen nur Undergrads mit "full board" dort essen.














Memorial Church im Old Harvard Yard

















Tief verschneite Cambridge City Hall