Sunday, November 25, 2007

Acadia National Park Maine

Auch dieses Wochenende stand mal wieder ein Highlight auf dem Plan: der Acadia National Park in Maine, ganz im Norden New Englands, bekannt für die phantastisch schöne Landschaft.
Und wir wurden nicht enttäuscht. Schon bei der ganztägigen Fahrt dorthin bekamen wir bei einem Zwischenstopp an einem See einen ersten Eindruck.















Den ganzen Sonntag verbrachten wir dann im Nationalpark, der zum größten Teil die Mount Desert Island einnimmt.














Mal wieder strahlte die Sonne von einem wolkenlos blauen Himmel auf einen der Seen zwischen den "hohen" Bergen (der höchste ist immehin 466 m hoch).




































Die Sonne täuschte über die frostigen Temperaturen hinweg.
Nur das Eis lässt die wahre Kälte erahnen.



































Neben Seen und Bergen gibt es noch den Sandy Beach, eine der Hauptattraktionen des National Parks, und Thunder Hole, dessen angebliche Spektakularität wir nicht so ganz einsehen konnten.






























Und obwohl wir doch so sehr auf einen Elch hofften, begegneten uns nur einzelne Rehe und dieses nette Tierchen am Straßenrand.






Zum Abschluss des Tages gab es dann mal wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang am Meer.
































Thursday, November 22, 2007

Thanksgiving

Der höchste aller amerikanischen Feiertage sollte dank Kathy auch für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Sie lud mich zusammen mit einer weiteren amerikanischen Medizinstudentin und einem Arzt auf dem Harvard Campus zum Essen ein.
Und tatsächlich: die drei servierten mir bei Kerzenschein Turkey mit Blueberries, Sweet Potatoes mit Marshmallows und Pumpkin Pie.

Kathy, thank you so much for this unforgetable evening!! The turkey and especially your cranberries ;-) were awesome!

Saturday, November 17, 2007

Ivy League Weekend Yale

Direkt von New York aus ging es weiter zum nächsten amerikanisch-verrückten Großereignis: dem Finale der Football Ivy League Harvard gegen Yale in New Haven / Yale.










Knapp 60 000 Zuschauer (wohlgemerkt: es handelt sich um ein Spiel zwischen Unimannschaften!) verbrachten auf die gleiche Weise einen für uns sehr amüsanten aber eiskalten Nachmittag im Stadion.











Bei jedem Punkt der eigenen Mannschaft und in der Halbzeitpause gaben die University Band und die Cheerleader ihr Bestes, die Zuschauer von ihrer Pizza abzulenken.





























Tja, und wer diesen Zwischen-Punktestand sieht, versteht, warum am Ende nur noch wenige Zuschauer da waren. Die meisten Yale-Fans zogen es vor, das Ende des Spiels nicht mehr sehen zu müssen.



Mit dem Endstand von 37 : 6 besiegte die Gastmannschaft Harvard den eigentlichen Favoriten Yale und holte sich damit den Ivy League Sieg in der Saison 2007.

Friday, November 16, 2007

Ivy League Weekend New York

An diesem Tag hatte ich tatsächlich die Ehre, erstmals bei einem Konzert im Harvard Wind Ensemble mitspielen zu dürfen. Und zwar nicht bei irgendeinem Konzert, sondern in den heiligen Hallen des Harvard Club New York City.

Harvard Clubs gibt es in vielen größeren Städten in den USA, er scheint einzig und allein den Zweck zu haben, Geld für die Uni aufzutreiben und die Elite der Eliteuni in einem noch elitäreren Rahmen zu vereinen.
Wer von den ehemaligen Absolventen der Harvard University in den Club aufgenommen wird, entscheidet das Admission Committee zwei Mal im Jahr. Wer zu diesem auserwählten Kreis gehört, ist auf einer exklusiven Liste in der Lobby ersichtlich. Bei der letzten Wahl im November war z.B. Prinz Frederik von Dänemark unter den Glücklichen.

Der Harvard Club ist ein Gebäude direkt am Times Square im Zentrum Manhattans. Von außen noch recht unspektakulär, wird die Tür nur Mitgliedern und ihren vorher namentlich angemeldeten Gästen von in den Farben der Uni gekleideten Dienern geöffnet.

Tritt man dann in die Eingangshalle, trifft einen fast der Schlag: alles purpur (die Harvard-Farbe), von den Wänden über den Teppich, die Decke, die Sitzbezüge und die Uniform der Angestellten.










Jede Kleinigkeit trägt das unvermeidbare "H" oder Logo der Uni, von den Rückenlehnen der Stühle über die Mülleimer bis hin zur Seife im Bad und den Zuckertütchen beim Frühstück.

Die ersten zwei Stockwerke beinhalten die Lobby, ein Restaurant, eine Bar, eine Bibliothek mit mehreren Lesesälen inklusive Billiard-, Schach- und Backgammontischen und weitere Aufenthaltsräume. Darüber gibt es dann zwei Stockwerke mit Konferenzräumen und Konzertsaal, Stockwerk 5 und 6 sind die Gästezimmer und ganz oben die Sporteinrichtungen wie Squash-Spielfelder, Fitness- und Kraftraum, Sauna und Dampfgrotte.

Verglichen damit war dann das Konzert ziemlich unspektakulär. In kleinem aber feinem Rahmen mit ausschließlich Clubmitgliedern und vorher namentlich angemeldeten Familienangehörigen der Orchestermitglieder wurde mir gegen Ende des Konzerts bei den üblichen elf (!!!!) Harvard Songs, die alle Undergraduates scheinbar auswendig können, der zur Schau getragene Stolz dann doch langsam zu viel.

Das klingt jetzt so toll, wenn ich behaupten kann, ich hätte dort übernachtet, aber tatsächlich bestand diese Nacht aus ziemlich wenigen ungemütlichen Stunden auf dem Boden in einem der großen Konferenzräume zusammen mit 30 anderen.
Aber zumindest das Frühstück war für die frühmorgendliche Zeit nicht schlecht, bevor es weiterging zum Teil 2 des geballten Ivy League Weekends nach Yale.

Saturday, November 10, 2007

Toronto

Ziemlich genau zwei Tage hatten wir jetzt zu viert und nochmal einen Tag hatte ich alleine Zeit, um Toronto zu erkunden.



Der erste Tag war eigentlich nur dazu da, die Skyline Torontos aus den verschiedensten Perspektiven zu begutachten.
Von irgendwo mitten in der Stadt, zwischen den Wolkenkratzern, von den Inseln im Lake Ontario












bei Tageslicht, während des Sonnenuntergangs, im Dunkeln.









Am zweiten Tag hatten wir ausführlichst die Möglichkeit, uns mental auf Weihnachten vorzubereiten. Klar, es ist ja schon Anfang November und nur noch 6 Wochen bis dahin ;-)












Und wer mit offenen Augen durch die Stadt läuft, wird auch an verschiedenen anderen Ecken Interessantes und Lustiges entdecken.

Friday, November 9, 2007

Niagara Falls

Donnerstag nachmittag ging es los in Boston South Station:
Greyhound Richtung Toronto
Dauer 15 Stunden
Noch war nicht klar, ob es wirklich mit einem Zwischenstopp an den Niagara Falls klappen würde.

Umsteigen in Buffalo, morgens um 4 Uhr.
Mal wieder Zeit totschlagen
2,5h Stunden auf einem netten amerikanischen Busbahnhof irgendwo im Nirgendwo kurz vor der kanadischen Grenze

Tatsächlich schaffte ich die 20 Meilen von Buffalo nach Niagara Falls in Kanada in insgesamt knapp 6h.
Doch es sollte sich rentieren.

Zum eigentlichen Sonnenaufgang hatte es leider nicht mehr gereicht.

Doch war ich so früh dran, dass nur wenige asiatische Touris kurz aus ihrem Bus gesprungen kamen, um Fotos zu machen, so dass ich die meiste Zeit in völliger Ruhe die Atmosphäre genießen konnte.










Am Mittag traf ich mich dann mit Freunden und gemeinsam ging es weiter nach Toronto.