Nach vielen vielen Monaten im Ausland werde ich in wenigen Tagen nach Deutschland zurückkehren exakt dorthin, von wo ich vor fast zwei Jahren aufbrach. Und spätestens dann werde ich sehen, ob sich meine Befürchtungen bewahrheiten: dass ich mich verändert habe, während der Rest der Welt stehen geblieben ist - dass ich mich zu sehr verändert habe, um noch einmal in Tübingen so glücklich zu werden, wie ich es schon einmal war.
Denn ich sehe vielleicht noch so aus wie vor zwei Jahren, doch innerlich fühle ich mich um Jahre älter durch die vielen positiven und negativen Erfahrungen in den USA und in Spanien.

Gleichzeitig möchte ich mich bedanken, bei all den Leuten, die meine Aufenthalte in Boston und Alicante zu so einem besonderen Erlebnis gemacht haben:
- in aller erster Linie meine Familie - meine Eltern und Klaus - die mir in guten wie in schlechten Zeiten zur Seite standen, mich besucht haben, mir viele viele Emails geschrieben und viele viele Stunden mit mir geskypt haben.
- Ben, meinem besten Freund, dem ich durch Zufall kurz vor Beginn meines Boston-Aufenthalts begegnete, mit dem ich tolle Auflüge unternahm, der fast ein halbes Jahr lang mein Mitbewohner war, und mit dem mich eine ganz außergewöhnliche Strandliebe verbindet: Kennengelernt am Strand in der Bretagne, der erste Ausflug von Boston aus ging nach Cape Cod an den Strand, der weitest entfernte nach Miami South Beach, wiedergetroffen in Alicante am Strand.
- Linda und Ralph, die für mich eine zweite Familie in Boston waren und auf deren Wiedersehen in 4 Wochen ich mich unglaublich freue.
- die Clique der Deutschen in Boston: Jonas, Tim, Andreas und all die anderen Harvard Law School Studenten.
- meine europäischen Freunde in Boston: Chiara, Roberto und Maya
- das Harvard Wind Ensemble
- das Harvard Ballroom Dance Team
- Vicky, meiner Mitbewohnerin in Alicante, die innerhalb weniger Wochen zu einer sehr guten Freundin geworden ist: ihr Besuch bei mir in Deutschland und unsere gemeinsame Reise nach Salamanca sind schon fest geplant.
- meine europäischen Freunde in Alicante: Adriana, meine Retterin in größter Not am Tag meiner Einschreibung an der spanischen Uni, Rimos und Danilo, Kerstin und Birgit, und all die vielen anderen Leuten, die ich hier nicht namentlich genannt habe, denen ich oft nur kurz begegnete, mit denen ich entspannte fröhliche Stunden verbrachte und die mir halfen, mich in der Fremde wie zu Hause zu fühlen.
DANKE DANKE AN EUCH ALLE!!!
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