Zum Abschied von Urs und Sönke gabs für mich noch eine Premiere. Bei Urs und Sönke eine Tradition nach gemeinsamem Abendessen, mussten Chrissy und ich daran glauben und uns durch eine halbe Gallone (=1,9 Liter) pure Chemie in Form von schrecklichstem Double Gulp von Seven-Eleven quälen.
Apropos quälen:
Quasi mit der Landung aus Florida kehrte der Ernst des Lebens mit aller Macht zurück, verging mir doch das Lachen im wahrsten Sinne des Wortes durch ein amerikanisches Superbakterium, das mein Immunsystem vor zwei Wochen lahmlegte und seit Tagen meine Gesichtsknochen schmerzhaft im Griff hat.
Und ich habe Antworten auf Fragen bekommen, die ich lieber nie gestellt hätte:
- Wie erlebt man meine Arbeitsstelle, den Giganten "Massachusetts General Hospital", als Patient?
- Warum sind in den "kleinen" amerikanischen Aspirindosen gleich 120 Tabletten? Da erledigt sich für den Medizinstudenten die Frage, warum es den Magenschutz gleich rezeptfrei dazugibt.
- Warum ist eine Krankenversicherung für die USA so teuer? Allein die Medikamente, die mir verschrieben worden waren, hätten 200 Dollar gekostet.
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